Rundbrief vom Februar 2019

UNITED AGAINST DIVISION

„Today, I am the proudest ambassador of Bosnia & Herzegovina in the whole world. Thank you
for this, dear students from Jajce.“ These were the opening sentences of the speech that Ms.
Mirsada Colakovic, the ambassador of Bosnia & Herzegovina to the Netherlands gave during the
2018 Max van der Stoel Award Ceremony held last November in The Hague. Back then, a group
of students, teachers and activists from the Bosnian city of Jajce received this award „in
recognition of their outstanding courage and inspirational activism, which led to the prevention
of further segregation in schools in Jajce as well as throughout the country.” As a member
of this group carefully listening to Ms. Colakovic’s words and receiving the award, I want to tell
you the story of our struggle for better education.

 

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Samri Beharic.

 

Samir Beharic

 

RÜCKBLICK AUF DIE JAHRELANGE ZUSAMMENARBEIT DER SHV MIT JAJCE

Die SHV freut sich ganz besonders, dass Jugendliche aus Jajce in Bosnien und Herzegowina
(BiH) den Max van der Stoel 1)Award der OSZE erhalten haben für ihr erfolgreiches Engagement
gegen das Projekt "Two Schools Under One Roof". Denn wir haben seit vielen Jahren mit Jugendlichen aus Jajce zusammengearbeitet und auch bei unsern Besuchen vor Ort die vielfältigen
Probleme der jungen Menschen nach dem Bosnienkrieg kennen gelernt, darunter den wiederholten
Versuch, Schulkinder aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen auseinander zu halten.
Samir Beharic, der mit einer Delegation aus Jajce den Award entgegennehmen durfte, gehört
seit Jahren zu unsern begabtesten Mitstreitern und besten Freunden in Jajce.

 

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag unserer Ehrenpräsidentin Marianne von Grünigen. 

 

Jugendliche aus Jajce mit dem OSZE Generalsekretär und dem Hohen Kommissar für Minderheiten sowie dem niederländischen Aussenminister.

(Bild copyright OSCE/Arnaud Roelofsz)

 

 

SIE VERSTAND ES, MIT DEN MÄCHTIGEN DIESER WELT ZU REDEN

Zum Tod der russischen Menschenrechtlerin Ljudmila Alexejewa


Man bezeichnete Sie in russischen Presseberichten als das „Gewissen Russlands“, als „Symbol
und guten Geist der russischen Menschenrechtsbewegung, ihre Stütze und ihr Flaggschiff“. Am
8. Dezember 2018 verstarb in Moskau im 92. Altersjahr Ljudmila Michailowna Alexejewa, die
wohl prominenteste Menschenrechtsaktivistin des Landes, Mitbegründerin und seit 1996 Vorsitzende der Moskauer Helsinki-Gruppe. Trotz Krankheit und Gebrechlichkeit blieb sie aktiv bis
zuletzt.

 

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag unseres Vorstandmitgliedes Franziska Rich.

 

Ljudmila Alexejewa (Bild Vitaliy Ragulin)

 

 

CSP-PARALLELKONFERENZ VOM 5. DEZEMBER UND OSZE-MINISTERKONFERENZ VOM 6./7. DEZEMBER 2018

Die Civic Solidarity Platform CSP, der die SHV angehört, ist das Netzwerk von mehr als 90 NGOs
aus sehr vielen OSZE-Staaten. Sie setzen sich ein für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat, sowohl in konkreten Fällen als auch grundsätzlich. Vertreterinnen und Vertreter der NGOs haben sich vor der Konferenz der OSZE-Teilnehmerstaaten in Mailand zur Parallelkonferenz getroffen und am Schluss dem Ministerrat Empfehlungen übergeben. Schwerpunkt ist die Erklärung
von Milano „Reviving the OSCE Comprehensive security concept, Rebuilding democratic
institutions, Revitalising resilience of our societies“.

 

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag unseres Präsidenten Dr. Christoph Lanz.

 

Die CSP setzt sich für Gewissensgefangene ein. (Bild CSP)

 

 

DIE SCHWEIZERISCHE OSTEUROPABIBLIOTHEK: AKTUELLE UND HISTORISCHE LITERATUR ZUM ÖSTLICHEN EUROPA

Vom Kalten Krieg zu neuen Konflikten


Im Berner Länggassquartier, unweit vom Bahnhof, liegt an der Hallerstrasse 6 die Schweizerische
Osteuropabibliothek SOB. 1959 wurde sie gegründet – mit der Zielsetzung, die sozialistischen Regimes im östlichen Europa zu dokumentieren und zu erforschen. Die Bibliothek hat die Ära des
Kalten Kriegs überlebt und ist seit 1997 eine selbständige Teilbibliothek der Universitätsbibliothek
Bern mit neuen Strukturen und aktualisiertem Sammelprofil. Als Teil des interdisziplinären Studiengangs Osteuropa-Studien an den Universitäten Bern und Fribourg werden die Bestände der Bibliothek in der Lehre genutzt, stehen aber allen Interessierten offen. Die SOB besitzt heute über
150'000 Medien in mehr als einem Dutzend Sprachen, die meisten davon ausleihbar. Sie verfolgt
nicht nur historische und zeitgeschichtliche, sondern auch aktuelle soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, Ostmittel- und Südosteuropas und bietet Ressourcen für alle, die sich für die Gegenwart im Osten Europas interessieren. Die vielfältige, oft konfliktbelastete Transformation dieser Regionen nach 1989 bildet dabei einen der Sammelschwerpunkte.

 

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Jan Dutoit und Eva Maurer.

 

 

 

 

SELBSTBESTIMMUNGSINITIATIVE DEUTLICH ABGELEHNT: WAS HEISST DAS?

Die sogenannte Selbstbestimmungsinitiative ist am 25. November 2018 mit 66,2 % der Stimmen
und von allen Kantonen mehr als deutlich abgelehnt worden. Das ist ein unerwartet grosser Erfolg.
Zu den Gegnerinnen der Initiative gehörte auch die Schweizerische Helsinki-Vereinigung SHV. Wir
waren Mitglied der Allianz der Zivilgesellschaft, welche sich sehr frühzeitig engagierte (Schutzfaktor
M). Zur Allianz gehörten mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen wie das Schweizerische
Rote Kreuz, Caritas, Heks, Pro Infirmis, Amnesty International, humanrights.ch usw. Es ist
gelungen, deutlich zu machen, dass die Initiative die Menschenrechte der Schweizerinnen und
Schweizer und der anderen Einwohner der Schweiz konkret gefährdet hätte.

 

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag unseres Präsidenten Dr. Christoph Lanz.

 

Xenia Hediger, Susanne Rudolf, Andrea Huber und Lea
Schreier von der Geschäftsstelle Schutzfaktor M
(Bild: Schutzfaktor M)