Rundbrief von Juni 2018

Internationale Strafgerichtsbarkeit - Erfahrungsbericht

Marie-Ursula Kind arbeitete von 2000 bis 2010 am Internationalen Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien (International Criminal Tribunal for the Former Yugoslavia, ICTY). Sie gibt einen Einblick in ihre Arbeit in dieser Behörde, die im Dezember 2017 ihre Türen schloss.

 

 Lesen Sie hier den Erfahrungbericht unseres Vorstandsmitglieds Marie-Ursula Kind.

 

 

 

 

INTERVIEW MIT IRISA CEVRA

Irisa Cevra arbeitet als Rechtsanwältin in Sarajevo. Sie ist spezialisiert auf Strafrecht und insbesondere Kriegsverbrechen. Von November 2007 bis Februar 2010 leitete sie die Legal Advisory Section in der staatlichen Anklagebehörde von Bosnien und Herzegowina. Von Juni 2009 bis Juni 2010 nahm sie für diese Behörde als Visiting Professional  teil am Projekt Joint European Commission and ICTY Training Project for National Prosecutors and Young Professionals from the former Yugoslavia. In diesem Interview spricht sie von ihren Erwartungen an das internationale Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien (International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia, ICTY), und wie dessen Arbeit ihrer Ansicht nach zur Versöhnung in Bosnien und Herzegowina beigetragen hat. Das Interview führte Marie-Ursula Kind (in englischer Sprache).

 

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Irisa Cevra.

 

 

 

DIE ROLLE VON ARCHIVEN ALS BEITRAG ZU FRIEDEN UND VERSÍHNUNG IM WESTBALKAN

Elisabeth Baumgartner ist Co-head des Dealing with the Past Programms der Schweizerischen Friedensstiftung swisspeace und engagiert sich mit ihrem Team für die Sicherstellung von Informationen und Beweismitteln, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen dokumentieren, in Archiven. Für Wiedergutmachungsanträge, Erinnerungsarbeit und für die Forschung sind diese Archive unverzichtbar.

 

Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel von Elisabeth Baumgartner (Co-head des Dealing with the Past Programms von swisspeace).

 

 

 

 

 

UKRAINE - EIN REISEBERICHT

Franziska Rich und ich haben mit anderen Personen im Mai an einer privaten Reise durch die Ukraine teilgenommen, die durch die Paulus-Akademie und das Institut G2W organisiert war. Wir haben die Städte Odessa, Kyiv (Kiew) und Lviv (Lemberg) besucht und sind mit reichen Eindrücken, aber auch nachdenklich zurückgekommen. Positiv am Konzept der Reise waren die vielen Begegnungen mit Ukraininerinnen und Ukrainern. Sie haben uns Einblicke gegeben in die Geschichte und die Gegenwart eines Landes, das in den zwei letzten Jahrhunderten immer wieder im Fadenkreuz von Konflikten stand und heute mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

 

Lesen Sie hier den ausführlichen Reisebericht unseres Präsidenten Christoph Lanz.